Prolog

Caraplane Extreme. Nachdem wir das Caraplane bereits auf Wyk und fast in Boll erprobt haben, stand fest, dass es einer weiteren Herausforderung bedarf, eines weiteren Ziels. Natürlich muss man als Flieger aufpassen, damit nicht zu hoch zu greifen. Ein Flug ins Ausland ist vielleicht etwas viel für den Anfang und erst recht nicht sollte man mit so einem Gerät durch halb Europa fliegen, ohne die nötige Flugvorbereitung, im Besonderen der Streckenplanung vorhergehend durchzuführen.

Da wir verantwortungsvolle Piloten sind, die sich vor keiner Verantwortung zurückziehen, zudem Regeln und Gesetze aufs genaueste Beachten – nur so kann ein Zusammenspiel in der Luftfahrt funktionieren – haben wir natürlich bereits einen kleinen Blick auf die Karte gewagt.

Wenn das Wasser kommt, rechts

So ungefähr kann man die Route die uns vorschwebt zusammenfassen. Sehr viel mehr gilt es eigentlich nicht zu sagen, das Ziel Spanien ist somit fest. Die längste Reise die ich in einem Luftspottgerät bisher vorgenommen habe, betrug knappe 220km und war die Strecke Magdeburg – Uetersen. Ob man mehr Erfahrung braucht, um sich der anstehenden Aufgabe zu stellen?

Was meine Zeit mit Thomas und der C22 angeht, kann ich eher vom Gegenteil sprechen. Die Aufgaben und Ziele bringen erst die Erfahrung. Die einzige Erfahrung die man wirklich braucht, um sich dieser Aufgabe gegenüberzustellen ist, dass die Fliegerei die schönsten Momente überhaupt beschert. Und diese Erfahrung sammeln viele Piloten mit den ersten Stunden in der Fliegerei.

Die letzten Vorbereitungen

Die Hauptsache bei einer solchen Reise ist natürlich die Sicherheit. Deshalb standen in den letzten Wochen und Tagen verschiedene Ausbesserungen am Flugzeug ein. Der Einbau einer Heckklappe zum besseren Betanken und ggf zur Schaffung von Stauraum, der Kauf und Einbau einer Verbrauchsanzeige für den Spirt und das Beschaffen eines ELT seien die wichtigsten davon.

Natürlich ist es auch wichtig, sich mit der Sprache der Länder vertraut zu machen, die man passieren will. Ich habe dafür meine Kenntnisse im französischen etwas aufgefrischt (wobei noch abzuwarten gilt, was die Franzosen widerum davon halten) Thomas hingegen greift auf seine umfassenden Spanisch-Kenntnisse zurück.

Jetzt im Moment sitze ich hier in Körbelitz und kümmere mich um den letzten Schliff um Euch, liebe Leser, den Zugang zu Bildmaterial und Informationen von unserer Reise zu verschaffen. Deshalb weise ich hier nochmal auf meinen Telegramkanal @schmultraleicht hin. Dort sende ich Bilder und kleine Informationen als allererstes. Einen ausführlichen Bericht wird hier je nach vorhandener Zeit natürlich auch erscheinen.

Ich freue mich sehr auf die Reise und hoffe, dass ihr diese Freude teilen könnt 🙂

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